Gefälschte Reisedokumente am Bahnhof Kehl entdeckt
Bundespolizei stoppt zwei Afghanen mit gefälschten Papieren bei Binnengrenzkontrolle

Am Donnerstagabend, den 28. August, kam es in einer grenzüberschreitenden Regionalbahn bei Kehl zu zwei Fällen von Urkundenfälschung. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg führte im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen gezielte Überprüfungen am Bahnhof Kehl durch. Dabei wurden Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht festgestellt.
Details zu den Kontrollen am Bahnhof Kehl
Im Rahmen der Kontrolle wurden eine 64-jährige afghanische Staatsangehörige sowie ein 36-jähriger Staatsangehöriger überprüft. Beide Personen konnten sich gegenüber den Bundespolizisten zunächst nicht mit gültigen Dokumenten ausweisen. Stattdessen zeigten sie auf ihren Mobiltelefonen Bilder von angeblichen afghanischen Reisepässen und italienischen Aufenthaltstiteln.
Bei genauerer Überprüfung dieser Bilder erkannten die Einsatzkräfte Unregelmäßigkeiten. Es stellte sich heraus, dass die digitalen Dokumente gefälscht waren.
Folgen der Feststellungen
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde den beiden Reisenden die Einreise nach Deutschland untersagt. Zudem wurden Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise aufgenommen.
Grenzkontrollen als Maßnahme
Die temporär wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen dienen dazu, die Einhaltung von Einreisebestimmungen sicherzustellen und Verstöße frühzeitig zu erkennen. Dieser aktuelle Vorfall verdeutlicht die Bedeutung solcher Kontrollen im grenzüberschreitenden Bahnverkehr.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg ist weiterhin Anlaufstelle für Hinweise und Fragen zu aktuellen Grenzkontrollen.
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