Festnahme in Tram bei Kehl: Haftbefehl gegen 20-Jährigen
Grenzüberschreitende Kontrolle führt zur Ergreifung eines tunesischen Staatsangehörigen mit Haftbefehlen wegen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung

Am 22. Januar wurden im grenznahen Kehl, an der deutsch-französischen Grenze, durch die Bundespolizei Ermittlungen in einer aus Frankreich kommenden Straßenbahn durchgeführt. Die Routinekontrolle führte zur Festnahme eines 20-jährigen Mannes tunesischer Staatsangehörigkeit.
Festnahme nach Kontrolle in der Tram
Bei der Überprüfung der Fahrgäste wurde bekannt, dass gegen den jungen Mann ein Haftbefehl vorlag. Dieser war wegen Diebstahls zur Festnahme ausgeschrieben. Laut Angaben der Bundespolizeiinspektion Offenburg muss der Betroffene eine Haftstrafe von 120 Tagen antreten.
Weitere Vorwürfe: Untersuchungshaftbefehl
Zusätzlich zur bestehenden Verurteilung wegen Diebstahls ergaben die Ermittlungen, dass gegen den 20-Jährigen auch ein Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung vorlag. Nach der Festnahme wurde der Mann daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Grenzkontrollen als Teil der Sicherheitsmaßnahmen
Die Festnahme unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen im grenznahen Verkehr. Gerade bei grenzüberschreitenden Verbindungen wie der Tram zwischen Frankreich und Kehl leisten diese Maßnahmen einen Beitrag zur inneren Sicherheit. Die Zusammenarbeit verschiedener Behörden ist dabei ein zentraler Faktor.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg, die die Maßnahmen koordiniert hat, verweist auf die erfolgreiche Umsetzung der internationalen Kooperation im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität. Weitere Details zum Fall wurden zunächst nicht bekanntgegeben.
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