Festnahme in Kehl: Haftbefehl gegen Afghanen
24-Jähriger zahlt Geldstrafe, wird wegen Einreiseverweigerung nach Frankreich zurückgewiesen

Bei einer routinemäßigen Kontrolle durch Beamte der Bundespolizei am 7. Februar wurde in Kehl ein 24-jähriger afghanischer Staatsangehöriger festgenommen. Die Kontrolle fand in einer Straßenbahn statt, die aus Frankreich nach Deutschland unterwegs war.
Festnahme auf Grundlage eines Haftbefehls
Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor, der auf Straßenverkehrsgefährdung zurückzuführen ist. Dank der Bezahlung einer Geldstrafe sah er sich nicht gezwungen, die ursprünglich verhängte Haftstrafe von 80 Tagen anzutreten. Die Möglichkeit, Haft durch Zahlung einer Geldstrafe abzuwenden, ist im deutschen Recht vorgesehen.
Einreise verweigert – Rückweisung nach Frankreich
Da der 24-Jährige die Voraussetzungen für eine Einreise nach Deutschland nicht erfüllte, wurde ihm diese verweigert. Die Bundespolizei leitete daraufhin die sofortige Rückweisung nach Frankreich ein. Zusätzlich erwartet ihn eine Anzeige wegen des Versuchs der unerlaubten Einreise.
Rechtliche Einordnung und Konsequenzen
Reaktionen und weitere Schritte
Die Maßnahmen der Bundespolizei in diesem Fall unterstreichen die regelmäßigen Kontrollen im Grenzgebiet sowie die Durchsetzung geltender Gesetze. Die Behörden setzen damit ein Signal, dass bestehende Haftbefehle und Einreisevorschriften konsequent vollzogen werden.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg bleibt weiterhin Ansprechpartnerin für Fragen und Meldungen zu Vorfällen dieser Art.
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