Festnahme an der Kehl-Europabrücke
Binnengrenzkontrolle führt zur Verhaftung eines gesuchten Bulgaren wegen Diebstahl und Waffenbesitz

Am 3. Oktober kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen an der Kehl-Europabrücke einen Fernreisebus. Dabei wurde ein bulgarischer Staatsangehöriger festgenommen.
Festnahme im Fernreisebus
Die Bundespolizei führte eine Kontrolle bei der Einreise nach Deutschland durch. Im Zuge dieser Maßnahme überprüften die Beamten einen 39-jährigen Mann. Die Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Strafmaß und weitere Maßnahmen
Der festgenommene 39-Jährige war zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt worden. Von dieser Strafe hatte er noch eine Restfreiheitsstrafe von 190 Tagen zu verbüßen. Im Anschluss an die Kontrolle wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Hintergrund: Temporäre Kontrollen
Die temporären Binnengrenzkontrollen dienen der Sicherheit und erleichtern es der Polizei, gesuchte Personen wie in diesem Fall festzustellen. Die Kontrollen werden immer wieder als Maßnahme zum Schutz vor grenzüberschreitender Kriminalität eingesetzt.
Dieser Fall zeigt, welche Bedeutung Grenzkontrollen im Kampf gegen verschiedene Formen der Kriminalität haben und wie sie auch bei der Festsetzung bereits verurteilter Straftäter eine Rolle spielen können.
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