Festnahme an der Europabrücke: Gesuchter Franzose in Kehl gefasst
48-Jähriger muss 88 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wegen Diebstahl und Widerstand absitzen

Am 31. Januar 2026 kam es an der Europabrücke in Kehl zu einer bedeutenden Festnahme durch die Bundespolizei. Im Mittelpunkt steht ein 48-jähriger französischer Staatsangehöriger, der im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle überprüft wurde. Die Überprüfung brachte mehrere schwerwiegende Sachverhalte ans Licht.
Hintergrund der Festnahme
Bei der Kontrolle der Bundespolizei stellte sich heraus, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle vorlagen. Die Vorwürfe umfassen einerseits besonders schweren Diebstahl und andererseits Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Für letzteren lag eine Ersatzfreiheitsstrafe von 88 Tagen vor, die durch die ausstehende Zahlung einer Geldstrafe hätte abgewendet werden können.
Weitere Feststellungen am Kontrollpunkt
Zusätzlich zu den Haftbefehlen wurde dem Betroffenen die Freizügigkeit aberkannt. Dies bedeutet, dass er sich nicht mehr frei im Bundesgebiet aufhalten darf.
Konsequenzen und weitere Maßnahmen
Weil der französische Staatsangehörige die fälligen Geldstrafen nicht bezahlen konnte, wurde er unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Damit setzte die Bundespolizeiinspektion Offenburg den rechtlichen Rahmen konsequent um.
Die Festnahme an der Europabrücke unterstreicht die Kontrollen der Bundespolizei an grenzüberschreitenden Übergängen und deren Rolle bei der Durchsetzung rechtlicher Bestimmungen.
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