Festnahme am Bahnhof Kehl: Haftbefehl wegen Cannabis-Handels
Bundespolizei greift 35-jährigen Tunesier bei Grenzkontrolle auf – Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise laufen

Am Nachmittag des 8. Dezember 2025 nahm die Bundespolizei am Bahnhof Kehl einen tunesischen Staatsangehörigen fest. Die Festnahme erfolgte im Zuge der temporär wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen in einer grenzüberschreitenden Regionalbahn. Das Ereignis unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger und gezielter Kontrollen an den deutschen Landesgrenzen.
Hintergrund der Festnahme
Bei der Überprüfung stellte die Bundespolizei fest, dass gegen den 35-jährigen Mann ein Untersuchungshaftbefehl wegen Handels mit Cannabis in vier Fällen bestand. Die Beamten bemerkten außerdem, dass der Festgenommene keine gültigen Grenzübertrittspapiere mit sich führte.
Gerichtliche Schritte und weitere Konsequenzen
Bereits am folgenden Tag, dem 9. Dezember, wurde der Mann dem zuständigen Richter am Amtsgericht vorgeführt. Der amtierende Richter ließ den Haftbefehl vollziehen. Im Anschluss erfolgte die Überstellung in eine Justizvollzugsanstalt.
Neben der bestehenden Haftstrafe sieht sich der Betroffene zusätzlich einer Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise gegenüber.
Wiedereingeführte Binnengrenzkontrollen
Die Kontrolle im Zug zeigt die Konsequenzen der aktuell wieder eingesetzten Grenzüberwachungen innerhalb Europas. Solche Maßnahmen werden regelmäßig temporär eingeführt, um bestimmte Sicherheitslagen zu adressieren und polizeiliche Maßnahmen zu erleichtern.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg machte keine weiteren Angaben zu laufenden Ermittlungen.
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