Festnahme am Bahnhof Kehl: Algerier mit Haftbefehl erwischt
Bundespolizei stoppt 29-Jährigen bei Grenzkontrolle – Haftstrafe und Anzeige wegen unerlaubter Einreise folgen

Am 21. Dezember 2025 wurde ein algerischer Staatsangehöriger am Bahnhof Kehl von der Bundespolizei festgenommen. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen der aktuell wieder eingeführten temporären Binnengrenzkontrollen zwischen Deutschland und Frankreich.
Festnahme bei Grenzkontrolle am Bahnhof Kehl
Der 29-Jährige reiste zuvor mit einer grenzüberschreitenden Straßenbahn von Frankreich nach Deutschland ein. Bei der Kontrolle am Bahnhof überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei die Personalien des Mannes. Hierbei stellte sich heraus: Gegen den Mann lagen gleich zwei Haftbefehle vor.
Konsequenzen der Festnahme
Da der festgenommene Mann die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er zu einer Haftstrafe von 55 Tagen verurteilt und umgehend in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Zudem erwartet ihn eine weitere Anzeige: Der Versuch der unerlaubten Einreise trotz bestehenden Einreiseverbots stellt einen erneuten Verstoß dar.
Hintergrund: Zusammenarbeit der Behörden und grenzüberschreitende Maßnahmen
Die Festnahme steht im Zusammenhang mit den erneut eingeführten Grenzkontrollen im Schengen-Raum, die temporär der inneren Sicherheit dienen. Regelmäßige Überprüfungen in Grenznähe sind Bestandteil der Maßnahmen, um Straftaten und unerlaubte Einreisen zu verhindern.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg, die in diesem Fall tätig war, arbeitet eng mit französischen und weiteren deutschen Behörden zusammen, um einen wirksamen Schutz an der Grenze zu gewährleisten.
Weitere Entwicklungen in diesem Fall sowie die Auswirkungen der Grenzkontrollen werden von den Behörden genau beobachtet und bewertet.
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