Fahndungserfolg an der Europabrücke Kehl
Bundespolizei nimmt verurteilten Geldfälscher bei Einreise aus Frankreich fest

Die Bundespolizei hat am Montagnachmittag einen 39-jährigen serbischen Staatsbürger an der Europabrücke in Kehl festgenommen. Der Mann wurde bei der Einreise aus Frankreich im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle überprüft und aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgesetzt.
Hintergrund der Festnahme
Der Festgenommene war 2015 von einem deutschen Gericht zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Grund für diese Verurteilung war Geldfälschung. Bei der Kontrolle an der Grenze stellten die Polizeibeamten fest, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.
Zu verbüßende Restfreiheitsstrafe
Dem Mann droht nun eine Restfreiheitsstrafe von 616 Tagen. Insgesamt war ursprünglich eine Haftdauer von 3 Jahren und 10 Monaten vom Gericht verhängt worden.
Weitere Maßnahmen
Nach der Festnahme wurde der 39-Jährige umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, um die restliche Strafe abzusitzen. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg war für diesen Einsatz verantwortlich.
Grenzkontrollen im Fokus
Der Fall unterstreicht die Bedeutung von Grenzkontrollen und internationalen Fahndungsmaßnahmen im europäischen Grenzgebiet. Die Behörden setzen weiterhin auf gezielte Überprüfungen, um Straftäter bei der Ein- oder Ausreise zu identifizieren und festzunehmen.
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