Ausweismissbrauch am Bahnhof Kehl aufgedeckt
Georgischer Staatsangehöriger versucht mit falschem Pass einzureisen – Bundespolizei ermittelt

Am Bahnhof Kehl haben Beamte der Bundespolizei am 31. Dezember einen Ausweismissbrauch aufgedeckt. Bei einer Kontrolle eines Nahverkehrszuges aus Frankreich fiel ein georgischer Staatsangehöriger auf, der sich mit dem Reisepass einer anderen Person ausweisen wollte.
Kontrolle am Bahnhof Kehl
Die Bundespolizei überprüfte routinemäßig Reisende eines Zuges aus Frankreich, als ihnen die Unstimmigkeiten bei den Personalien eines 32-Jährigen auffielen. Das Lichtbild im vorgelegten georgischen Reisepass passte nicht zum Erscheinungsbild des Mannes. Nachdem die Beamten ihn darauf ansprachen, gab er zu, dass es sich um den Pass seines Bruders handelte.
Einreise verweigert und Rückführung
Als Konsequenz der Entdeckung haben die Beamten dem Mann die Einreise nach Deutschland verweigert und ihn nach Frankreich zurückgewiesen. Zusätzlich wurde ein mehrjähriges Einreiseverbot gegen ihn verhängt.
Rechtliche Schritte und weitere Maßnahmen
Gegen den 32-Jährigen wurde Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise und Ausweismissbrauchs erstattet. Solche Verfahren sind Teil der Maßnahmen zur Sicherstellung von Grenzkontrollen und der Bekämpfung widerrechtlicher Einreisen.
Die Ermittlungen und Kontrollen werden von der Bundespolizeiinspektion Offenburg durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit den französischen Behörden spielt dabei eine wichtige Rolle.
Weitere Informationen zu diesem Vorfall wurden bislang nicht veröffentlicht.
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