48. Stadtseniorenfahrt aus Bad Waldsee führte nach Wolfegg

Die 48. Stadtseniorenfahrt der Stadt Bad Waldsee hat die Teilnehmenden in diesem Jahr nach Wolfegg geführt. Rund 230 Seniorinnen und Senioren sowie Busbegleiterinnen und Busbegleiter waren am Donnerstag, 17. September, dabei.
Vor Ort standen drei Programmpunkte zur Auswahl: ein Besuch im Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben, eine Führung durch das Automuseum Wolfegg oder eine Führung durch die Stiftskirche St. Katharina. Damit bot der Ausflug sowohl Einblicke in die Regionalgeschichte als auch in Technik- und Kunstgeschichte.
Drei Ziele, viele Erinnerungen
Im Bauernhaus-Museum rückte das ländliche Leben früherer Zeiten in den Mittelpunkt. Historische Gebäude, Einrichtungen und Alltagsgegenstände weckten bei vielen Besucherinnen und Besuchern Erinnerungen an die eigene Kindheit und an frühere Lebensabschnitte.
Auch im Automuseum standen vertraute Eindrücke im Vordergrund. Ausgestellte Fahrzeuge und Alltagsgegenstände aus den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren sorgten für Gespräche und Wiedererkennung.
Wer sich für die Stiftskirche St. Katharina entschied, erhielt bei einer Führung Informationen zur Geschichte und Ausstattung des Gotteshauses. Dabei ging es auch um die Gemälde und Fresken der Kirche.
Nach Angaben der Stadt entwickelte sich der Nachmittag an allen Stationen zu einem lebendigen Austausch. Persönliche Erlebnisse und Erinnerungen aus vergangenen Jahrzehnten wurden miteinander geteilt.
Gemeinsamer Abschluss in Reute
Am Nachmittag kamen alle Teilnehmenden wieder im Bauernhaus-Museum zusammen, wo Kaffee und Kuchen angeboten wurden. Anschließend fuhren die Busse weiter zum gemeinsamen Abendessen in die Durlesbachhalle nach Reute.
Dort klang der Tag in geselliger Runde aus. Serviert wurden Leberkäse mit Kartoffelsalat und Getränke. Für die musikalische Begleitung sorgte Udo Meier-Böhme.
Stadt hebt Bedeutung des Angebots hervor
Oberbürgermeister Matthias Henne bezeichnete die Stadtseniorenfahrt als langjährige Tradition. Trotz geringerer Anmeldezahlen als in den vergangenen Jahren habe die Stadt bewusst an dem Angebot festgehalten und mit Wolfegg ein gut erreichbares Ziel mit verschiedenen Möglichkeiten ausgewählt.
Die Stadt dankte den Hauptorganisatorinnen Lara Burkhardt und Johanna Hess sowie den Mitarbeitenden und Auszubildenden der Stadtverwaltung. Ein weiterer Dank galt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Helferinnen der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden unter der Leitung von Ursula Hirsch, dem Malteser-Team, dem Küchenteam Brugger sowie Udo Meier-Böhme.
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